Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
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© Medienhaus (mit KI erstellt)

  • Kollekten

Kollekte online

veröffentlicht 27.04.2026

von Peter Bernecker

Hier finden Sie Informationen zu den Empfänger*innen der Kollekten und die Möglichkeit, online Ihre Kollekte einzulegen.

Jemand sitzt an einem Pflegebett mit Patient

© Tobias Frick / fundus.media.de

17. Mai 2026 / Exaudi

Für die AG Hospiz der EKHN

Die Arbeitsgemeinschaft Hospiz in der EKHN ist ein Zusammenschluss von ambulanten Hospizdiensten und stationären Hospizen auf unserem Kirchengebiet in evangelischer Trägerschaft. Die Begleitung Sterbender, ihrer Angehörigen und Trauernder gehört zu den Aufgaben der Kirche in der Nachfolge Christi. Die AG Hospiz in der EKHN widmet sich in besonderer Weise diesem Anliegen und unterstützt die Arbeit der Hospizdienste, damit sterbende Menschen und ihre Angehörigen begleitet werden und in der schwierigen Abschiedssituation Halt und Trost erfahren. Hierfür müssen die Hospizbegleiter*innen gut ausgebildet sein und sich kontinuierlich weiter fortbilden. Die Arbeitsgemeinschaft Hospiz ermöglicht den Ehrenamtlichen die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen, wie den Arnoldshainer Hospiztagen, und unterstützt die Hospizdienste finanziell in den Bereichen, die nicht von den Krankenkassen gefördert werden.

Zwei Männer sitzen im Gras, einer hat eine Behinderung. Sie unterhalten sich.

Getty Images / Wirestock

Inklusive Seelsorge kann überall stattfinden - und sie tut gut.

31. Mai 2026 / Trinitatis

(A) Für die Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie

Die Nieder-Ramstädter Diakonie möchte klimafreundlicher werden, steht aber vor einer großen Herausforderung: Wie kann nachhaltige Verantwortung mit knappen Mitteln gelingen? Die Einrichtung begleitet an über 50 Orten rund 3.800 Menschen mit und ohne Behinderung liebevoll durch ihren Alltag. Engagierte Mitarbeitende haben kreative Ideen gesammelt, wie Energie gespart werden kann. Diese werden nun Schritt für Schritt verwirklicht: Heizungen und Beleuchtung werden modernisiert, umweltschonende Fahrzeuge angeschafft und Gebäude besser gedämmt. Die Kollektenmittel helfen dabei, diese wertvollen Veränderungen trotz begrenzter Mittel umzusetzen. Alle Menschen in den Einrichtungen profitieren davon und leben in einer gesünderen Umgebung. Die NRD geht gerne mit gutem Beispiel voran und zeigt, wie Klimaschutz, Nachhaltigkeit und herzliche soziale Arbeit perfekt zusammenpassen.

© Walter Müller-Wähner / EVLKS / fundus.media

31. Mai 2026 / Trinitatis

(B) Für die Adalbert Pauly-Stiftung

Armut bedeutet nicht nur finanzielle Not, sondern auch soziale Ausgrenzung und gesundheitliche Belastungen. Besonders Kinder erleben Mangel und Verzicht. Die Adalbert Pauly-Stiftung setzt hier an: sie ermöglicht benachteiligten Familien dringend benötigte Erholungskuren. Eine Mutter-Kind-Kur schenkt erschöpften Müttern und Vätern Zeit zum Krafttanken und hilft, belastende Strukturen zu durchbrechen. Individuelle Therapiepläne umfassen medizinische Behandlungen, Physiotherapie, Entspannungsangebote sowie Unterstützung für die Eltern-Kind-Beziehung. Pädagogische Kinderbetreuung und schulbegleitender Unterricht sorgen für eine sorgenfreie Auszeit. Spezialisierte Angebote helfen Alleinerziehenden oder Eltern mit chronisch kranken Kindern. Auch Ferienreisen für Kinder und Jugendliche fördern Gemeinschaft, Selbstvertrauen und Teilhabe. So wachsen Gesundheit, Resilienz und die Chance auf eine gerechtere Zukunft.

Rollstuhlfahrer bedient die Steuerung seines Rollstuhles

© pixabay.com

31. Mai 2026 / Trinitatis

(C) Für die Stiftung Scheuern

Die Stiftung Scheuern plant am Standort Nassau bauliche Maßnahmen, um größtmögliche Barrierefreiheit zu schaffen und die persönliche Mobilität der Bewohner*innen nachhaltig zu verbessern. Immer mehr Menschen sind dauerhaft auf Gehhilfen oder Rollstühle angewiesen – nicht nur im Alter, sondern auch aufgrund von Behinderungen. Das Gelände muss daher an diese Bedürfnisse angepasst werden. Geplant sind der Abbau von u. a. hohen Bordsteinen, die Schaffung von Ruhezonen bei Wegen bergan sowie das Abflachen steiler Wege. Auch Familien mit Kinderwagen, die das Gelände gerne nutzen profitieren davon und tragen zur Inklusion bei. Aus den Kollektenmitteln soll das Projekt mitfinanziert werden, um die Eigenanteile der Stiftung zu reduzieren. So können frühzeitig und in einzelnen Schritten Maßnahmen umgesetzt werden. Das Projekt wurde bewusst so gestaltet, dass die einzelnen Schritte des Barriereabbaus nacheinander ausgeführt werden können.

Mann erklärt Beraterin sein Problem

© Peter Bongard / fundus-medien.de

Bei finanzieller Not und Konflikten helfen die Berater:innen der Regionalen Diakonie

14. Juni 2026 / 2. Sonntag nach Trinitatis

Für Einzelfallhilfen der regionalen Diakonischen Werke

Für Menschen in schwierigen Lebenslagen - sei es durch finanzielle, soziale oder gesundheitliche Krisen - ist die Regionale Diakonie in Hessen und Nassau eine wichtige Anlaufstelle. Mit der Einzelfallhilfe zielt sie darauf ab, Menschen in akuter Not zu unterstützen und zeigt durch Beratung sowie finanzielle Hilfen Wege aus der Krise auf. So konnte auch einer 6-köpfigen Familie geholfen werden. Der Vater, ein selbstständiger Landschaftsgärtner, erkrankte schwer. Seitdem hatte die Familie außer Kindergeld kein Einkommen mehr. In ihrer Not wandte sich die Mutter an die Regionale Diakonie und erhielt dort Unterstützung. Sie bekam Lebensmittelgutscheine und wertvolle Beratung, zur Beantragung von staatlichen Hilfen. Da sich aktuell die wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation vieler Menschen zuspitzt, ist die Arbeit der Einzelfallhilfe essentiell, um Menschen zu helfen, akute Notsituationen zu überbrücken.

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